• Katastrophen

    Das übersehene Problem: Dürren in der Karibik

    Ein kleine landwirtschaftliche Anbaufläche mit kniehohen Grünpflanzen auf roter Erde, im Hintergrund Palmen

    „Dürren sind Ereignisse, die ganz langsam beginnen und deren Auswirkungen sich erst in Monaten oder sogar Jahren akkumulieren. Sie treten unregelmäßig auf, und deshalb sind sie viele Jahre lang in der Karibik unbeachtet geblieben.“ Das erfährt man aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO. Er soll dafür sensibilisieren, dass lang anhaltende Dürren die Ernährung und das Überleben der Menschen in der Karibik bedrohen.

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  • Politik & Gesellschaft

    Klimawandel in Kiribati: Für eine „Migration in Würde“

    An einem Strand gehen zwei junge Menschen entlang, sie sind umgeben von großen Pfützen

    „All die Probleme haben zur Folge, dass ich gezwungen sein werde, meine Heimat zu verlassen und in ein anderes Land zu ziehen. Und das schmerzt mich zutiefst. Es macht mich sehr traurig, denn ich liebe meine Kultur und meine Identität, meine Freunde und meine Schule.“ So hat Kirita Moote, die als Teenager in Kiribati lebt, kürzlich in einem UNICEF-Beitrag ihre Zukunftssorgen beschrieben. Kiribati zählt zu den Staaten der Welt, die am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen ist. Um 5,9 cm ist der Meeresspiegel im Seegebiet des pazifischen Inselstaates in den letzten zwei Jahrzehnten gestiegen. Ebenso beunruhigend sind die heftigen Stürme, die immer wieder größere Teile des kleinen Landes überfluten lassen.

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  • Vereinte Nationen & int. Organisationen

    Klimaverhandlungen in Bonn: Steigender Handlungsdruck und mühsame Kompromisssuche

    Figueres spricht konzentriert

    „Sie können zufrieden sein!“, lautete eine Kernaussage in der Eröffnungsansprache von Christiana Figueres an die Teilnehmer der UN-Klimaverhandlungen in Bonn vom 16. bis 26. Mai 2016. Die Exekutivsekretärin des UN-Klimasekretariats bewertete das Klimaabkommen von Paris vom letzten Dezember als „historischen Erfolg“. Nun komme es darauf an, es durch einen wirksamen Klimaschutz mit Leben zu füllen. Die französische Umweltministerin Ségolène Royal fügte hinzu, in Paris sei das Fundament gelegt worden, jetzt gehe es darum, die Wände und das Dach zu bauen.

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  • Politik & Gesellschaft

    Petersberger Klimadialog: Impulse für Umsetzung des Klimaabkommens von Paris

    Foto: BMUB/Thomas Trutschel

    „Es geht darum, Wohlstand zu schaffen und zu sichern – und dies nicht auf Kosten unserer Lebensgrundlagen, sondern auf einem nachhaltigen Weg. Es ist nicht übertrieben zu sagen: Klimaschutz ist nicht mehr und nicht weniger als eine Frage des Überlebens. Lassen Sie uns deshalb das Klimaabkommen mit Leben erfüllen.“ So hat Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Petersberger Klimadialog den Weg beschrieben, der nach dem Abschluss des internationalen Klimaabkommens von Paris beschritten werden muss.

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  • Energiefragen & Treibhausgase

    „Ökologische Zivilisation“ in China mit ambitionierten Zielen

    Ein dichter, grüner Uferstreifen vor bewaldetet, steilen Hügeln

    „Das chinesische Konzept der ‚ökologischen Zivilisation‘ hat einen Einfluss auf den globalen Diskurs zur nachhaltigen Entwicklung. Es berücksichtigt ökologische, soziale, wirtschaftliche und ebenso politische und kulturelle Aspekte der Entwicklung.“ Diese positive Bewertung nahm Sheng Fulai, der Leiter der die Abteilung für ökonomische Forschung des UN-Umweltprogramms, anlässlich der Veröffentlichung eines Berichtes zur „Grünen Zivilisation“ in China. „Der Bericht stellt dar, welche Erfolge China bereits bei dem Bemühen erzielt hat, Wirtschaftswachstum und den Schutz der Umwelt miteinander in Einklang zu bringen und was im Rahmen des gegenwärtigen Fünfjahresplans bis 2020 noch erreicht werden soll.

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  • Vereinte Nationen & int. Organisationen

    Internationaler Tag für die biologische Vielfalt

    Der 22. Mai ist der Internationale Tag der biologischen Vielfalt. Klimawandel, Zerstörung von Wäldern und wichtigen Lebensräumen, Verschmutzung und Übernutzung oder Wilderei tragen direkt zum Artenschwund bei. 2012 gründeten die Vereinten Nationen die Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES), ein zwischenstaatliches Gremium zur wissenschaftlichen Politikberatung im Bereich der Biodiversität – vergleichbar mit dem Weltklimarat IPCC. In der "Aktuellen Kolumne" des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik beschreibt Carmen Richerzhagen die Arbeit des UN-Gremiums und die Herausforderungen der Staatengemeinschaft im Kampf gegen Biodiversitätsverlust.

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Kenia – Wie Bauernfamilien besser mit Dürrezeiten fertig werden

Klimaveränderung eröffnet neue Geschäftsfelder

UN verstärkt Meeresschutz

Auf der Flucht vor dem Klima

Positionspapier deutscher Nichtregierungsorganisationen

Organisationen der deutschen Zivilgesellschaft engagieren sich für den Schutz von Umwelt- und Klimaflüchtlingen. Das Papier zu dem Thema spiegelt den  gemeinsamen Standpunkt von sieben nichtstaatlichen Organisationen. Herausgegeber sind Amnesty International, Brot für die Welt, der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Germanwatch, medico international, Oxfam Deutschland und der Förderverein PRO ASYL.

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„Wir kennen alle die Ursachen des Klimawandels und wir kennen die Lösungen. Was zu tun bleibt, ist entschlossenes Handeln der politischen Führerinnen und Führer, die den Mut haben, das zu tun, was getan werden muss, um die Welt zu retten.“ Sailele

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