• Katastrophen

    UN-Engagement in Bangladesch: Den Untergang verhindern

    Zwischen überfluteten Häusern rudert ein kleines Boot mit Menschen, die unter Regenschirmen hocken vorbei

    In 11 Tagen sind die klimaschädlichen Emissionen eines durchschnittlichen Europäers genauso hoch wie die eines Einwohners von Bangladesch im ganzen Jahr. Demgegenüber wird das Leben der Bewohner von Bangladesch sehr viel stärker durch die Folgen des globalen Klimawandels beeinträchtigt und bedroht. Besonders die Armen des Landes müssen angesichts steigender Meeresspiegel, immer heftigerer Zyklone und anderer Extremwetterereignisse um ihr Leben fürchten und verlieren bei Katastrophen einen großen Teil ihres ohnehin kleinen Besitzes.

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  • Vereinte Nationen & int. Organisationen

    UN-Klimaverhandlungen in Bonn: Gewachsenes Vertrauen und kleine Fortschritte

    Eine großes, lichtdurchflutetes Foyer, ähnelt einem Flughafen

    Die Verhandlungen für ein neues internationales Klimaabkommen befinden sich auf der „Zielgeraden“. Bis zur UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember soll ein einvernehmlicher Vertragsentwurf vorliegen. Um diesem Ziel näher zu kommen, tagten Regierungsvertreter aus mehr als 190 Staaten vom 1.-11. Juni 2015 in Bonn. Würde es ihnen ein halbes Jahr vor der Klimakonferenz gelingen, Differenzen zu überwinden und einvernehmliche Formulierungen für ein Abkommen zu finden?

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  • Politik & Gesellschaft

    Petersberger Klimadialog: „Die Situation ist dramatisch, wir müssen dringend handeln.“

    Sieben Menschen sitzen an einem runden Tisch. Die britische Klimaministerin spricht mit starken Gesten und alle hören begeistert lachend zu.

    „Wir haben die Pflicht, zum Erfolg zu kommen“, erklärte der französische Präsident François Hollande bei einem internationalen Klimatreffen in Berlin, und Bundeskanzlerin Merkel fügte hinzu: „Wir können es schaffen, dass Paris ein Erfolg wird.“ Dass die beiden Spitzenpolitiker am sechsten „Petersberger Klimadialog“ am 18. und 19. Mai teilnahmen, unterstreicht die Dringlichkeit, die verbleibende Zeit bis zur UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 für intensive Beratungen und Verhandlungen zu nutzen. Dort soll ein ambitioniertes internationales Klimaabkommen unterzeichnet werden.

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  • Wirtschaft

    Kühe müssen draußen blieben

    An einem steilen Abhang sieht man keinerlei Pflanzendecke, die Erde liegt frei

    Es kann der Viehzucht nützen, die Kühe und Ziegen von Weideflächen fernzuhalten. Dies beweist ein Projekt in Äthiopien. Viele landwirtschaftliche Flächen des Landes sind durch eine zu intensive Beweidung stark geschädigt. Es droht eine so gravierende Zerstörung dieser Flächen, dass sie dauerhaft für die landwirtschaftliche Nutzung verloren gehen. Diese Prozesse werden durch den Klimawandel beschleunigt, und deshalb engagiert der Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung IFAD sich hier für neue Formen von Viehzucht und Landnutzung.

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  • Energiefragen & Treibhausgase

    UN-Entwicklungsprogramm: Licht für Lesotho

    Ein Solarmodul vor einer kleinen, runden Lehm-Ziegel-Hütte

    „Das Leben war schwierig“, erinnert sich Me Atang Seoa, die Besitzerin eines kleinen Ladens in einem Dorf in den Bergen Lesothos. „Kunden kamen auch nach Einbruch der Dunkelheit, und das Licht der Kerzen war völlig unzureichend.“ In drei Distrikten wurde nun exemplarisch gezeigt, wie Solarenergie die Lebensqualität erhöhen und lokale Unternehmen fördern kann.

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  • Politik & Gesellschaft

    Nobelpreisträger: „Städte entwickeln, den Planeten schützen“

    Hongkong Skyline bei Nacht

    Etwa 75% aller klimaschädlichen CO2-Emissionen durch die Verbrennung fossiler Energieträger entstehen in Städten, wo aber nur etwas mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt. Auf diese beunruhigende Tatsache verwies der australische Medizinnobelpreisträger Peter Doherty bei einem Symposium in Hongkong. Er gehörte zu den Nobelpreisträgern aus aller Welt, die zusammenkamen, um die Debatte über den Klimawandel auf eine neue Ebene zu heben.

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Kenia – Wie Bauernfamilien besser mit Dürrezeiten fertig werden

Klimaveränderung eröffnet neue Geschäftsfelder

UN verstärkt Meeresschutz

Auf der Flucht vor dem Klima

Positionspapier deutscher Nichtregierungsorganisationen

Organisationen der deutschen Zivilgesellschaft engagieren sich für den Schutz von Umwelt- und Klimaflüchtlingen. Das Papier zu dem Thema spiegelt den  gemeinsamen Standpunkt von sieben nichtstaatlichen Organisationen. Herausgegeber sind Amnesty International, Brot für die Welt, der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Germanwatch, medico international, Oxfam Deutschland und der Förderverein PRO ASYL.

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„Wir kennen alle die Ursachen des Klimawandels und wir kennen die Lösungen. Was zu tun bleibt, ist entschlossenes Handeln der politischen Führerinnen und Führer, die den Mut haben, das zu tun, was getan werden muss, um die Welt zu retten.“ Sailele

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