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Die Stunde unseres Planeten

© David Biene / WWF

Am 31. März werden von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr rund um den Globus die Lichter ausgehen. Während der „Earth Hour“ werden neben unzähligen Privatpersonen viele Tausend Städte symbolisch den Schalter umlegen und ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit hüllen, darunter Wahrzeichen wie das Opernhaus in Sydney oder die Tower Bridge in London. In Deutschland, wo die Aktion das Motto „Deine Stunde für unseren Planeten“ trägt, haben mehr als 70 Städte ihre Teilnahme zugesagt.
Ziel der von der Umweltschutzorganisation WWF ins Leben gerufenen Initiative „Earth Hour“ ist es, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Bedeutung verstärkter Anstrengungen beim Umwelt- und Klimaschutz zu lenken. Laut WWF hat sich „Earth Hour“ seit Gründung im Jahr 2007 zur weltweit größten Freiwilligenaktion entwickelt. An der letzten „Earth Hour“ im Jahre 2011 nahmen über 5.200 Städte in 135 Ländern teil. Rund 1,8 Milliarden Menschen wurden erreicht.
„Wir freuen uns über das stetig wachsende Bewusstsein für den Umwelt- und Klimaschutz bei Städten und Gemeinden“, sagt Jörn Ehlers vom WWF Deutschland. „Besonders wichtig ist uns, möglichst viele Menschen zu erreichen. Wir möchten zeigen, dass Umweltschutz Spaß macht und jeder etwas tun kann.“ Auf der „Earth Hour“-Website ist auf einer interaktiven Deutschlandkarte einsehbar, wo welche Gebäude verdunkelt werden und wie viele Menschen in der eigenen Umgebung dabei sind. Privatpersonen können sich selber eintragen und Freunden über soziale Netzwerke von ihrem Engagement berichten. Zudem gibt die Seite zahlreiche Anregungen, wie man in der „Earth Hour“ sonst noch zum Umweltschutz beitragen kann, wie z.B. durch ein romantisches Candle Light Dinner mit umwelt- und klimafreundlich erzeugten Zutaten.
(Frank Kürschner-Pelkmann)