Politik und Gesellschaft

Der Klimawandel ist zu einem wichtigen Thema internationaler Verhandlungen geworden.

Der globale Klimawandel und seine Folgen sind inzwischen zu einem wichtigen Thema in der nationalen Politik vieler Länder und in internationalen politischen Verhandlungen geworden. Nationale Programme zum Klimaschutz wurden von vielen Staaten verabschiedet oder werden zumindest diskutiert. In internationalen Verhandlungen wie den G20-Treffen stehen Klimathemen mittlerweile regelmäßig auf der Tagesordnung. Allerdings fehlt häufig noch die Bereitschaft von Politikerinnen und Politikern, Entscheidungen zu treffen, die von einflussreichen nationalen Interessengruppen abgelehnt werden oder die den – kurzfristig verstandenen – Interessen der heimischen Wirtschaft zu widersprechen scheinen.

Deshalb ist das Klima- und Umweltengagement zivilgesellschaftlicher Gruppen von großer Bedeutung, um zu erreichen, dass die notwendigen kurzfristigen Schritte unternommen werden, den globalen Klimawandel zu begrenzen. Ebenso gilt es in den Industriestaaten, politische Mehrheiten dafür zu schaffen, dass den wirtschaftlich ärmeren Ländern rasch geholfen wird, überlebenswichtige Anpassungsmaßnahmen an die nicht mehr zu vermeidenden Folgen des Klimawandels zu treffen. Länder wie Bangladesch, die nur geringfügig die globale Klimaerwärmung verursacht haben, leiden sehr stark unter den Folgen des Klimawandels.

Wichtig ist es auch, ärmeren Ländern Technologien zugänglich zu machen, mit denen sie klimaschädliche Emissionen vermindern und Anpassungsmaßnahmen wirksam gestalten können. Damit solche Maßnahmen wirksam durchgeführt werden können, bedarf es der demokratischen Mitwirkung der lokalen Bevölkerung an der Planung und Durchführung aller Vorhaben. Besonders wichtig ist die Beteiligung von Frauen, die bisher oft völlig unzureichend ist.

Das politische und entwicklungspolitische Engagement muss – schon um der eigenen Glaubwürdigkeit willen – mit einem ganz konkreten Einsatz für den Klimaschutz in der eigenen Kommune und im eigenen Haushalt verbunden werden. Unter dem Navigationspunkt „Aktiv werden“ finden Sie viele Anregungen, was Sie selbst für den Klimaschutz tun können.

  • Politik & Gesellschaft

    Die Zukunft von 100% erneuerbarer Energie ist greifbar

    Titelseite der Studie führt zur pdf-Datei

    Erneuerbare Energien spielen längst keine Nischenrolle mehr. Moderne Solartechnik und effiziente Windkraftanlagen sind auf einem guten Weg, Kohle, Öl und Gas zu ersetzen. Doch nur ein zügiger Ausstieg aus der fossilen Energieerzeugung kann den Klimawandel stoppen. Es scheint schneller möglich als gedacht, meinen einige Experten in einem aktuellen Bericht der REN 21.

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  • Politik & Gesellschaft

    Kunst begegnet Klimawandel

    Das Ölbild von Siobhán McDonald skizziert vereinzelte Menschen im Vorder- und Hintergrund die in einer Eislandschaft herumzuirren scheinen

    #art4climate – mit diesem Hashtag werden Künstlerinnen und Künstler weltweit aufgerufen, Projekte zu präsentieren, die sich mit dem Klimawandel und dem Bestreben, ihm aktiv zu begegnen, beschäftigen. In einem wöchentlichen Showcase auf der Website des Klimasekretariats (UNFCCC) werden die beeindruckendsten Arbeiten vorgestellt.

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  • Meinung Ziele für nachhaltige Entwicklung/Post-2015 Politik & Gesellschaft Abrüstung Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030

    Protest für internationale Zusammenarbeit & Agenda 2030 ist wichtiger denn je

    Nach der Verabschiedung der 2030-Nachhaltigkeits-agenda der Vereinten Nationen und der Klimavereinbarung von Paris waren wir in einer optimistischen Aufbruchstimmung, überzeugt, die Weltgesellschaft und den Zustand des Planeten bis 2030 konstruktiv transformieren zu können. In den letzten Monaten hat sich die Weltlage jedoch schlagartig verändert. Viele politische, sozioökonomische und umweltbezogene Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte werden derzeit frontal attackiert. Angesichts der neuen weltpolitischen Lage wird es wieder nötig zu protestieren und das Erreichte zu verteidigen, schreibt DGVN-Vorstandsmitglied Gabriele Köhler.

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  • Politik & Gesellschaft

    Maßnahmen in Deutschland zum Klimaschutz

    Titelseite der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

    Die aktualisierte Deutsche Nach­haltig­keitsstrategie hat einen neuen Aufbau und orientiert sich an den 17 globalen nachhaltigen Entwicklungszielen der UN-Agenda 2030 (Sustainable Development Goals, SDGs). In Punkt 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“ werden die umgehenden Maßnahmen der Bundesregierung zur Bekämpfung des Klimawandels konkretisiert. Welche das insbesondere innerhalb Deutschlands sind, soll hier einmal beleuchtet werden.

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  • Politik & Gesellschaft

    Essen – Grüne Hauptstadt Europas 2017

    Essen von oben, im Vordergrund ein großer Park mit vielen Bäumen und im Hintergrund die Stadt mit hohen Gebäuden

    Am 21. Januar 2017 findet in Essen die offizielle Eröffnungs­veranstaltung zur diesjährigen Grünen Hauptstadt Europas statt. Mit einem großen Bürgerfest wird in der ehemaligen Kohlehochburg in das Jahr gestartet, in dem die Bürgerinnen und Bürger mit vielen Projekten zeigen wollen, wie das funktioniert: Das grüne Wunder, als Beispiel für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens und der Agenda 2030.

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  • Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030 Menschenrechte & Entwicklung Politik & Gesellschaft Ziele für nachhaltige Entwicklung/Post-2015 Nachhaltigkeit UN-Aktuell

    Innovative Politik für transformativen Wandel: UNRISD Flagship-Bericht zur Umsetzung der Agenda 2030

    Das Forschungsinstitut der Vereinten Nationen für soziale Entwicklung (UNRISD) hat Ende 2016 seinen Flagship-Bericht zur Umsetzung der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung veröffentlicht. Der Bericht unter dem Titel "Policy Innovations for Transformative Change" hilft, die Komplexitäten der Agenda 2030 aufzulösen, indem er zahlreiche Politikinnovaationen aus dem globalen Süden aufgreift. Die DGVN hat eine übersetzte deutsche Kurzfassung des Berichts herausgegeben.

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  • Menschenrechte & Ökologie Politik & Gesellschaft Entwicklungspolitik

    Ernährungssicherheit trotz Klimawandel: ohne Wasser nicht zu haben

    © UN Photo/WFP/Phil Behan

    Die Anpassung der afrikanischen Landwirtschaft an den Klimawandel war endlich ein Thema der 22. Vertragsstaaten-konferenz der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) in Marrakesch. Ernährungssicherung kann nur erreicht werden, wenn jetzt überfällige Investitionen in Bewässerungsinfrastruktur und -institutionen getätigt werden.

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  • Politik & Gesellschaft

    Aktueller Forschungsstand zum Klimawandel in Deutschland

    Titelseite des Berichts mit Link zur Website der Herausgeber

    2016 ist nach Angaben der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Für die Zukunft lassen Klimaprojektionen insbesondere bei unverminderter Treibhausgasemission eine deutliche Erhöhung der bereits beobachteten Entwicklung erwarten. Welche Orte und Regionen in Deutschland könnten besonders betroffen sein? Über Hundert Wissenschaftler haben jetzt fächerübergreifend den Klimawandel in Deutschland unter die Lupe genommen.

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  • Konflikte & Brennpunkte Menschliche Sicherheit Politik & Gesellschaft

    Präsident Trump: Zwischen Isolationismus und Kraftmeierei

    Donald Trump, der gewählte 45. Präsident der USA, auf einer Veranstaltung im Jahr 2011. Foto: Gage Skidmore

    Es gehört zu einer beliebten Übung der Europäer, die Außenpolitik der Vereinigten Staaten zu kritisieren. Jetzt wo Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt ist, wird sich so mancher die alte Ordnungsmacht USA wohl bald zurückwünschen. Es deutet vieles darauf hin, dass die gefährliche Mischung aus Trumps Kraftmeierei und Isolationismus die Welt zu einem unsichereren Ort machen wird und Autokraten in das entstehende Machtvakuum stoßen. Auch die Vereinten Nationen könnten an Bedeutung verlieren. Ein Kommentar von Mirko Vossen.

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  • Politik & Gesellschaft

    Ein Ergebnis des Klimaabkommens: Verstärkte Aufforstung in Kenia

    Zwei Waldarbeiter fällen mit einer Kettensäge ohne jegliche Schutzbekleidung einen großen Baum

    „Dieses Programm beinhaltet die kohärentesten und systematischsten Anstrengungen, um degradierte Wälder und andere Landschaften wiederherzustellen. Es eröffnet uns die Möglichkeit, Armut abzubauen, die Ernährungssicherheit zu erhöhen, dem Klimawandel entgegenzutreten und unsere hochgeschätzte biologische Vielfalt zu bewahren.“ So stellte im September 2016 die kenianische Umweltministerin Judy Wakhungu das ambitionierteste Wiederaufforstungsprogramm in der Geschichte ihres Landes vor.

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