• Vereinte Nationen & int. Organisationen

    Klimaabkommen: Ratifizierungsprozess im Eiltempo

    Der amerikanische Außenminister John Kerry spricht auf dem Podium

    „Die bemerkenswert große Unterstützung für das Abkommen bringt die Dringlichkeit und das Ausmaß der Herausforderung zum Ausdruck. Die Emissionen steigen weiter. Das Gleiche gilt für das globale Thermostat – und für die Risiken.“ UN-Generalsekretär Ban Ki-moon lud die Regierungen der Welt für den 21. September 2016 zu einem „special event“ nach New York ein, um am Rande der Generalversammlung den Prozess der Ratifizierung des Klimaabkommens von Paris zu beschleunigen. Dies ist ihm gelungen, denn 31 Staaten brachten ihre Ratifizierungsurkunden mit nach New York.

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  • Vereinte Nationen & int. Organisationen

    Weltklimarat IPCC: 1,5 Grad Celsius und nicht mehr

    Kleiner Sitzungssaal: Die sechs Leute im Podium haben einen engen Kontakt zu den TeilnehmerInnen vor ihnen

    Nicht mehr als 1,5 Grad Celsius! So lautete in den letzten Jahren immer wieder die Forderung der Inselentwicklungsländer bei internationalen Klimaverhandlungen. Lange Zeit blieben sie ungehört, denn viele andere Regierungen waren der Auffassung, es werde schon mühsam genug werden, den globalen Temperaturanstieg auf 2 Grad Celsius zu begrenzen. Aber bei der UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 wurden die 1,5 Grad als anzustrebendes Ziel in das internationale Klimaabkommen aufgenommen. Nun beschäftigt sich der Weltklimarat wissenschaftlich fundiert mit der Frage, welche Konsequenzen ein Temperaturanstieg von 1,5 Grad haben würde und – vor allem – was getan werden muss, um dieses Ziel zu erreichen.

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  • Katastrophen

    Das übersehene Problem: Dürren in der Karibik

    Ein kleine landwirtschaftliche Anbaufläche mit kniehohen Grünpflanzen auf roter Erde, im Hintergrund Palmen

    „Dürren sind Ereignisse, die ganz langsam beginnen und deren Auswirkungen sich erst in Monaten oder sogar Jahren akkumulieren. Sie treten unregelmäßig auf, und deshalb sind sie viele Jahre lang in der Karibik unbeachtet geblieben.“ Das erfährt man aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO. Er soll dafür sensibilisieren, dass lang anhaltende Dürren die Ernährung und das Überleben der Menschen in der Karibik bedrohen.

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  • Vereinte Nationen & int. Organisationen

    UN-Klimaabkommen tritt bald in Kraft

    Ban schüttelt Obama die Hand, direkt dahinter steht Xi

    „Eines Tages sehen wir dies vielleicht als den Moment an, an dem wir uns endlich entschlossen haben, unseren Planeten zu retten.“ So bewertete US-Präsident Barack Obama am 3. September 2016 den Abschluss des Klimaabkommens von Paris Ende letzten Jahres und den Prozess seiner Ratifizierung. Öffentlichkeitswirksam übergaben die Präsidenten Chinas und der USA ihre Ratifizierungsurkunden dem UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kurz vor dem offiziellen Beginn des G20-Gipfels in Hangzhou.

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  • Wirtschaft

    Ressourcenverbrauch: Ein gewaltiger „Fußabdruck“ schafft globale Probleme

    Titelseite des Berichts, kleines Foto mit einem Mann, der eine Landmaschine fährt

    70 Milliarden Tonnen Rohstoffe wurden 2010 der Erde entnommen. Darunter sind ebenso Kohle und Öl wie Metalle und landwirtschaftliche Güter. Die Menge ist gewaltig, aber noch beunruhigender ist, wie rasch sie steigt. 1970 wurden nämlich erst 22 Milliarden Tonnen Rohstoffe genutzt, weniger als ein Drittel. Diese Zahlen gehören zu den vielen Tausend Daten, die einem Bericht des UN-Umweltprogramms zu entnehmen sind. Man erfährt zum Beispiel, dass ein US-Bürger einen „Fußabdruck“ von 25 Tonnen Rohstoffen und anderen materiellen Ressourcen im Jahr hat, ein Afrikaner kommt mit jährlich weniger als 3 Tonnen aus.

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  • Politik & Gesellschaft

    Petersberger Klimadialog: Impulse für Umsetzung des Klimaabkommens von Paris

    Foto: BMUB/Thomas Trutschel

    „Es geht darum, Wohlstand zu schaffen und zu sichern – und dies nicht auf Kosten unserer Lebensgrundlagen, sondern auf einem nachhaltigen Weg. Es ist nicht übertrieben zu sagen: Klimaschutz ist nicht mehr und nicht weniger als eine Frage des Überlebens. Lassen Sie uns deshalb das Klimaabkommen mit Leben erfüllen.“ So hat Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Petersberger Klimadialog den Weg beschrieben, der nach dem Abschluss des internationalen Klimaabkommens von Paris beschritten werden muss.

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Neu: UN-Basis-Information 48 interaktiv

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Kenia – Wie Bauernfamilien besser mit Dürrezeiten fertig werden

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UN verstärkt Meeresschutz

Auf der Flucht vor dem Klima

Positionspapier deutscher Nichtregierungsorganisationen

Organisationen der deutschen Zivilgesellschaft engagieren sich für den Schutz von Umwelt- und Klimaflüchtlingen. Das Papier zu dem Thema spiegelt den  gemeinsamen Standpunkt von sieben nichtstaatlichen Organisationen. Herausgegeber sind Amnesty International, Brot für die Welt, der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Germanwatch, medico international, Oxfam Deutschland und der Förderverein PRO ASYL.

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„Wir kennen alle die Ursachen des Klimawandels und wir kennen die Lösungen. Was zu tun bleibt, ist entschlossenes Handeln der politischen Führerinnen und Führer, die den Mut haben, das zu tun, was getan werden muss, um die Welt zu retten.“ Sailele

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