• Vereinte Nationen & int. Organisationen

    Weltklimarat IPCC: 1,5 Grad Celsius und nicht mehr

    Kleiner Sitzungssaal: Die sechs Leute im Podium haben einen engen Kontakt zu den TeilnehmerInnen vor ihnen

    Nicht mehr als 1,5 Grad Celsius! So lautete in den letzten Jahren immer wieder die Forderung der Inselentwicklungsländer bei internationalen Klimaverhandlungen. Lange Zeit blieben sie ungehört, denn viele andere Regierungen waren der Auffassung, es werde schon mühsam genug werden, den globalen Temperaturanstieg auf 2 Grad Celsius zu begrenzen. Aber bei der UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 wurden die 1,5 Grad als anzustrebendes Ziel in das internationale Klimaabkommen aufgenommen. Nun beschäftigt sich der Weltklimarat wissenschaftlich fundiert mit der Frage, welche Konsequenzen ein Temperaturanstieg von 1,5 Grad haben würde und – vor allem – was getan werden muss, um dieses Ziel zu erreichen.

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  • Katastrophen

    Das übersehene Problem: Dürren in der Karibik

    Ein kleine landwirtschaftliche Anbaufläche mit kniehohen Grünpflanzen auf roter Erde, im Hintergrund Palmen

    „Dürren sind Ereignisse, die ganz langsam beginnen und deren Auswirkungen sich erst in Monaten oder sogar Jahren akkumulieren. Sie treten unregelmäßig auf, und deshalb sind sie viele Jahre lang in der Karibik unbeachtet geblieben.“ Das erfährt man aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO. Er soll dafür sensibilisieren, dass lang anhaltende Dürren die Ernährung und das Überleben der Menschen in der Karibik bedrohen.

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  • Politik & Gesellschaft

    Klimawandel in Kiribati: Für eine „Migration in Würde“

    An einem Strand gehen zwei junge Menschen entlang, sie sind umgeben von großen Pfützen

    „All die Probleme haben zur Folge, dass ich gezwungen sein werde, meine Heimat zu verlassen und in ein anderes Land zu ziehen. Und das schmerzt mich zutiefst. Es macht mich sehr traurig, denn ich liebe meine Kultur und meine Identität, meine Freunde und meine Schule.“ So hat Kirita Moote, die als Teenager in Kiribati lebt, kürzlich in einem UNICEF-Beitrag ihre Zukunftssorgen beschrieben. Kiribati zählt zu den Staaten der Welt, die am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen ist. Um 5,9 cm ist der Meeresspiegel im Seegebiet des pazifischen Inselstaates in den letzten zwei Jahrzehnten gestiegen. Ebenso beunruhigend sind die heftigen Stürme, die immer wieder größere Teile des kleinen Landes überfluten lassen.

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  • Wirtschaft

    Ressourcenverbrauch: Ein gewaltiger „Fußabdruck“ schafft globale Probleme

    Titelseite des Berichts, kleines Foto mit einem Mann, der eine Landmaschine fährt

    70 Milliarden Tonnen Rohstoffe wurden 2010 der Erde entnommen. Darunter sind ebenso Kohle und Öl wie Metalle und landwirtschaftliche Güter. Die Menge ist gewaltig, aber noch beunruhigender ist, wie rasch sie steigt. 1970 wurden nämlich erst 22 Milliarden Tonnen Rohstoffe genutzt, weniger als ein Drittel. Diese Zahlen gehören zu den vielen Tausend Daten, die einem Bericht des UN-Umweltprogramms zu entnehmen sind. Man erfährt zum Beispiel, dass ein US-Bürger einen „Fußabdruck“ von 25 Tonnen Rohstoffen und anderen materiellen Ressourcen im Jahr hat, ein Afrikaner kommt mit jährlich weniger als 3 Tonnen aus.

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  • Politik & Gesellschaft

    Petersberger Klimadialog: Impulse für Umsetzung des Klimaabkommens von Paris

    Foto: BMUB/Thomas Trutschel

    „Es geht darum, Wohlstand zu schaffen und zu sichern – und dies nicht auf Kosten unserer Lebensgrundlagen, sondern auf einem nachhaltigen Weg. Es ist nicht übertrieben zu sagen: Klimaschutz ist nicht mehr und nicht weniger als eine Frage des Überlebens. Lassen Sie uns deshalb das Klimaabkommen mit Leben erfüllen.“ So hat Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Petersberger Klimadialog den Weg beschrieben, der nach dem Abschluss des internationalen Klimaabkommens von Paris beschritten werden muss.

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  • Energiefragen & Treibhausgase

    „Ökologische Zivilisation“ in China mit ambitionierten Zielen

    Ein dichter, grüner Uferstreifen vor bewaldetet, steilen Hügeln

    „Das chinesische Konzept der ‚ökologischen Zivilisation‘ hat einen Einfluss auf den globalen Diskurs zur nachhaltigen Entwicklung. Es berücksichtigt ökologische, soziale, wirtschaftliche und ebenso politische und kulturelle Aspekte der Entwicklung.“ Diese positive Bewertung nahm Sheng Fulai, der Leiter der die Abteilung für ökonomische Forschung des UN-Umweltprogramms, anlässlich der Veröffentlichung eines Berichtes zur „Grünen Zivilisation“ in China. „Der Bericht stellt dar, welche Erfolge China bereits bei dem Bemühen erzielt hat, Wirtschaftswachstum und den Schutz der Umwelt miteinander in Einklang zu bringen und was im Rahmen des gegenwärtigen Fünfjahresplans bis 2020 noch erreicht werden soll.

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Kenia – Wie Bauernfamilien besser mit Dürrezeiten fertig werden

Klimaveränderung eröffnet neue Geschäftsfelder

UN verstärkt Meeresschutz

Auf der Flucht vor dem Klima

Positionspapier deutscher Nichtregierungsorganisationen

Organisationen der deutschen Zivilgesellschaft engagieren sich für den Schutz von Umwelt- und Klimaflüchtlingen. Das Papier zu dem Thema spiegelt den  gemeinsamen Standpunkt von sieben nichtstaatlichen Organisationen. Herausgegeber sind Amnesty International, Brot für die Welt, der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Germanwatch, medico international, Oxfam Deutschland und der Förderverein PRO ASYL.

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