• Politik & Gesellschaft

    Klimawandel in Kiribati: Für eine „Migration in Würde“

    An einem Strand gehen zwei junge Menschen entlang, sie sind umgeben von großen Pfützen

    „All die Probleme haben zur Folge, dass ich gezwungen sein werde, meine Heimat zu verlassen und in ein anderes Land zu ziehen. Und das schmerzt mich zutiefst. Es macht mich sehr traurig, denn ich liebe meine Kultur und meine Identität, meine Freunde und meine Schule.“ So hat Kirita Moote, die als Teenager in Kiribati lebt, kürzlich in einem UNICEF-Beitrag ihre Zukunftssorgen beschrieben. Kiribati zählt zu den Staaten der Welt, die am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen ist. Um 5,9 cm ist der Meeresspiegel im Seegebiet des pazifischen Inselstaates in den letzten zwei Jahrzehnten gestiegen. Ebenso beunruhigend sind die heftigen Stürme, die immer wieder größere Teile des kleinen Landes überfluten lassen.

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  • Vereinte Nationen & int. Organisationen

    Klimaverhandlungen in Bonn: Steigender Handlungsdruck und mühsame Kompromisssuche

    Figueres spricht konzentriert

    „Sie können zufrieden sein!“, lautete eine Kernaussage in der Eröffnungsansprache von Christiana Figueres an die Teilnehmer der UN-Klimaverhandlungen in Bonn vom 16. bis 26. Mai 2016. Die Exekutivsekretärin des UN-Klimasekretariats bewertete das Klimaabkommen von Paris vom letzten Dezember als „historischen Erfolg“. Nun komme es darauf an, es durch einen wirksamen Klimaschutz mit Leben zu füllen. Die französische Umweltministerin Ségolène Royal fügte hinzu, in Paris sei das Fundament gelegt worden, jetzt gehe es darum, die Wände und das Dach zu bauen.

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  • UN-Aktuell

    Erik Solheim wird neuer UNEP-Exekutivdirektor, Patricia Espinosa neue UNFCCC-Generalsekretärin

    © UN Photo/Devra Berkowitz, UN Photo/Rick Bajornas

    UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat entschieden, den Norweger Erik Solheim zum neuen UNEP-Exekutivdirektor und die Mexikanerin Patricia Espinosa zur neuen UNFCCC-Generalsekretärin zu ernennen. Der von Deutschland unterstützte Kandidat für die Nachfolge von Achim Steiner, der Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Jochen Flasbarth, konnte sich nicht durchsetzen.

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  • Energiefragen & Treibhausgase

    „Ökologische Zivilisation“ in China mit ambitionierten Zielen

    Ein dichter, grüner Uferstreifen vor bewaldetet, steilen Hügeln

    „Das chinesische Konzept der ‚ökologischen Zivilisation‘ hat einen Einfluss auf den globalen Diskurs zur nachhaltigen Entwicklung. Es berücksichtigt ökologische, soziale, wirtschaftliche und ebenso politische und kulturelle Aspekte der Entwicklung.“ Diese positive Bewertung nahm Sheng Fulai, der Leiter der die Abteilung für ökonomische Forschung des UN-Umweltprogramms, anlässlich der Veröffentlichung eines Berichtes zur „Grünen Zivilisation“ in China. „Der Bericht stellt dar, welche Erfolge China bereits bei dem Bemühen erzielt hat, Wirtschaftswachstum und den Schutz der Umwelt miteinander in Einklang zu bringen und was im Rahmen des gegenwärtigen Fünfjahresplans bis 2020 noch erreicht werden soll.

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  • Vereinte Nationen & int. Organisationen

    Internationaler Tag für die biologische Vielfalt

    Der 22. Mai ist der Internationale Tag der biologischen Vielfalt. Klimawandel, Zerstörung von Wäldern und wichtigen Lebensräumen, Verschmutzung und Übernutzung oder Wilderei tragen direkt zum Artenschwund bei. 2012 gründeten die Vereinten Nationen die Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES), ein zwischenstaatliches Gremium zur wissenschaftlichen Politikberatung im Bereich der Biodiversität – vergleichbar mit dem Weltklimarat IPCC. In der "Aktuellen Kolumne" des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik beschreibt Carmen Richerzhagen die Arbeit des UN-Gremiums und die Herausforderungen der Staatengemeinschaft im Kampf gegen Biodiversitätsverlust.

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  • Vereinte Nationen & int. Organisationen

    UN-Klimaabkommen unterzeichnet: „Jeder hat die Verantwortung, seinen Teil beizutragen“

    Farbenfrohes Logo mit einem grünen Blatt in der Mitte

    „Dies ist ein historischer Augenblick. Niemals zuvor hat eine solch große Zahl von Ländern ein internationales Abkommen an einem einzigen Tag unterzeichnet", verkündete UN-Generalsekretär Ban Ki-moon am 22. April 2016 in New York bei einer feierlichen Zeremonie zur Unterzeichnung des Klimaabkommens von Paris. Er forderte die Staaten zu einer möglichst raschen Ratifizierung des Abkommens auf, damit es völkerrechtlich bindend wird. Der UN-Generalsekretär hob hervor, das Klimaabkommen habe die Kraft, eine bessere Welt aufzubauen". Er beschrieb die Dramatik des Kampfes gegen den Klimawandel mit diesen Worten: „Wir befinden uns in einem Wettlauf gegen die Zeit.“

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Kenia – Wie Bauernfamilien besser mit Dürrezeiten fertig werden

Klimaveränderung eröffnet neue Geschäftsfelder

UN verstärkt Meeresschutz

Auf der Flucht vor dem Klima

Positionspapier deutscher Nichtregierungsorganisationen

Organisationen der deutschen Zivilgesellschaft engagieren sich für den Schutz von Umwelt- und Klimaflüchtlingen. Das Papier zu dem Thema spiegelt den  gemeinsamen Standpunkt von sieben nichtstaatlichen Organisationen. Herausgegeber sind Amnesty International, Brot für die Welt, der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Germanwatch, medico international, Oxfam Deutschland und der Förderverein PRO ASYL.

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„Wir kennen alle die Ursachen des Klimawandels und wir kennen die Lösungen. Was zu tun bleibt, ist entschlossenes Handeln der politischen Führerinnen und Führer, die den Mut haben, das zu tun, was getan werden muss, um die Welt zu retten.“ Sailele

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