Brennpunkte in der Geschichte der Waldvernichtung
Frequentierte Waldstraße im späten Mittelalter.

Gemälde von Jan Brueghel the Elder (1568-1625)
Quelle: wikimedia.org
vorheriges Bild
nächstes Bild
Quellenangaben Bild01
Bild von Jan Breigel
Überreste nach der Brandrodung für das Anlegen landwirtschaftlicher Flächen in Neuseeland zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Quelle: Adkin, George Leslie.
Collection in Alexander Turnbull Library: Photographs of New Zealand geology, geography, and the Maori history of Horowhenua, PA1-f-008-003.
vorheriges Bild
nächstes Bild
Quellenangaben Bild01
Bild von Jan Breigel
Erster Weltkrieg: Soldaten überqueren einen Holzsteg nahe der Westfront in Belgien.

Foto: Frank Hurley.
Quelle: wikimedia.org
vorheriges Bild
nächstes Bild
Quellenangaben Bild01
Bild von Jan Breigel
Holzkohlegewinnung im Regenwald.

Foto: Kelberul
Quelle: wikimedia.org
vorheriges Bild
nächstes Bild
Quellenangaben Bild01
Bild von Jan Breigel
Tafel Einleitung schließen
Brennpunkte in der Geschichte der Waldvernichtung

Die Hälfte des weltweiten Waldes wurde bereits von der Menschheit vernichtet. Mit den Anfängen der Sesshaftigkeit und des Ackerbaus nahmen Menschen schon vor rund 7.000 Jahren Einfluss auf die Wälder. Sie rodeten Waldflächen für den Siedlungsbau und die landwirtschaftliche Nutzung und weideten das Vieh im Wald. Holz wurde zum Heizen und Kochen, für die Herstellung von Werkzeugen und den Bau der Häuser benötigt. Mit den Stadtgründungen der antiken Hochkulturen stieg der Holzbedarf und ganze Wälder verschwanden im Umkreis der Zivilisationen.  Die Grafik zeigt historische Beispiele der Waldvernichtung durch den Menschen zu unterschiedlichen Zeitpunkten in verschiedenen Regionen der Welt. Sie beginnt mit Europa, wo die ersten großangelegten Entwaldungen im Mittelalter stattfanden. Die ausgewählten Brennpunkte lassen nur erahnen, welche Ausmaße die Zerstörung der Wälder im Laufe der Geschichte angenommen hat.

>> Hier gelangen Sie zu den ausgesuchten Beispielen...

Die Bildinformationen werden mit dem "i"-Button eingeblendet; zu dem nächsten oder vorherigen Bild gelagen Sie mit dem ">>" oder "<<" -Button.
Mittelalterliche Abholzung in Mitteleuropa

Die ersten großflächigen Abholzungen gab es in Mitteleuropa zwischen dem 8. und 13. Jahrhundert, als die Wälder den zunehmenden Agrarflächen weichen mussten und als Waldweiden genutzt wurden. Mit dem Bevölkerungswachstum und dem Ausbau der Siedlungen erhöhte sich auch der Holzbedarf. Man brauchte Holz für den Bau von Häusern und Schiffen, zum Heizen und Kochen und für den gesamten Hausrat, bis hin zu den Schuhen. Holz war die einzige Heiz- und Energiequelle für das mittelalterliche Gewerbe: Für die Herstellung von Eisen, Glas, Kerzen und Leder, in der Töpferei, dem Bergbau und Salzabbau war Holzkohle unerlässlich.
Das Ausmaß der Waldvernichtung war so groß, dass sich das Landschaftsbild weitgehend änderte. In England gab es um 1800 beispielsweise fast gar keine Wälder mehr. Abholzungen hatten die Wälder Mitteleuropas so stark zurückgedrängt, dass im 18. Jahrhundert Aufforstungen notwendig wurden. Europäische Herrscher, besonders der preußische König Friedrich der Große, ordneten das Pflanzen von Bäumen an. Weide- und Waldflächen wurden voneinander getrennt. Damit bekam der Wald eine Chance, sich zu erholen.

>> Zurück zur Übersicht

Tafel schließen
Waldrodung im Mittelalter.

Ausschnitt aus dem Holzstich "Totentanz" (1538) von Hans Holbein dem Jüngeren. Quelle: wikimedia.org
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Die Hirschjagd (1540).

Gemälde von Lucas Cranach der Ältere (1472-1553), Ausschnitt.
Quelle: wikimedia.org
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Waldbrunnen bei Ariccia, Italien (1831).

Gemälde von Ludwig Richter (1803-1884).
Quelle: wikimedia.org
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Der einsame Baum (1822).

Gemälde von Caspar David Friedrich (1774–1840).
Quelle: wikimedia.org
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Die Osterinsel und das Verschwinden der Palmwälder

Die Geschichte der Osterinsel gilt als Lehrbeispiel für die verheerenden ökologischen und sozialen Folgen der Waldvernichtung. Als Europäer die Insel Rapa Nui im 18. Jahrhundert entdeckten, rätselten sie, wie die Bewohner die gigantischen Steinfiguren auf einer solch isolierten und baumlosen Insel errichten konnten. Heute weiß man: Die Bewohner hatten die einst waldreiche Insel vollständig abgeholzt. Die Entwaldung begann im 13. Jahrhundert, 400 Jahre später war der komplette Palmenwald – vermutlich 16 Millionen Palmen – verschwunden. Die Folgen waren dramatisch: Die Kultur der Rapa Nui ging unter. Hunger, Kannibalismus und Bürgerkriege dezimierten die Bevölkerung – von den einst 10.000 Inselbewohnern blieben 111 im Jahre 1877 übrig. Die Menschen hatten mit dem Wald ihre wichtigste Lebensgrundlage zerstört. Es gab kein Holz für Fischerboote, kein Brennholz und keinen Palmsaft als Trinkwasserersatz. Die Landschaft war nun karg, die Böden unfruchtbar, viele Tierarten starben aus. Grasland und Weiden prägen heute das Bild der Osterinsel, die kaum größer als Liechtenstein ist und knapp 5.000 Einwohner zählt. Erst in jüngerer Zeit wurde mit Eukalyptus und Kokospalmen aufgeforstet.

>> Zurück zur Übersicht


Tafel schließen
Einsame Palme auf der Osterinsel.

Foto: marcosz, flickr.com
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Karge, baumlose Landschaft.

Foto: marcosz, flickr.com
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
In jüngerer Zeit wurden Kokospalmen angepflanzt.

Foto: marcosz, flickr.com
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Steinstatuen auf der Osterinsel – die Moais

Foto: marcosz, flickr.com
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Die Kriegsflotten der Seemächte Spanien und England

Wälder fielen in der Geschichte immer wieder Kriegen zum Opfer. Wo einst die großen Seeschlachten stattfanden, liegen ganze Wälder am Meeresgrund, denn die Kriegsschiffe der großen Seemächte hatte Unmengen Holz verschlungen. Für den Bau der spanischen Armada begannen großangelegte Rodungen im 16. Jahrhundert. Bis zu 2.000 Bäume benötigte man für eine einzige Galeone, insgesamt erforderte die Flotte sechs Millionen Kubikmeter Holz. Das Scheitern der Armada 1588 gegen England erwies sich als Vorbote für das Ende des spanischen Seeimperiums. In dem Land, das im Mittelalter noch fast vollständig bewaldet war, gab es kaum noch Wälder für den weiteren Schiffsbau.
Ähnlich erging es England, das als wichtige Seemacht schon im 16. Jahrhundert weite Teile seiner Wälder für den Bau der Kriegsflotten eingebüßt hatte. Für jedes Schiff wurden 30 Hektar Eichenwald abgeholzt. Ein Kriegsschiff mit 75 Kanonen erforderte 3.700 Eichen, eines mit 100 Kanonen 5.000 Eichen. Als das Holz knapp wurde, griffen die Briten auf die Wälder Deutschlands und Skandinaviens zurück. Später deckte man den Holzbedarf durch Importe aus Kolonien. Aus riesigen tropischen Bäumen errichtete England im 18. Jahrhundert die mit einer Länge von bis zu 80 Metern größten hölzernen Schiffe aller Zeiten.

>> Zurück zur Übersicht

Tafel schließen
Schiffsbau in Spanien im 16. Jahrhundert.

Kupferstich aus dem Buch "Amerika" von Theodor de Bry (1559). Quelle: wikimedia.org
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Niederlage der spanischen Armada am 8. August 1588 gegen England.

Gemälde von Philipp Jakob Loutherbourg der Jüngere (1740–1812).
Quelle: wikimedia.org
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Die spanische Armada 1588.

Quelle: wikimedia.org
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Seeschlacht zwischen England und Frankreich im jahr 1783.

Gemälde von Auguste Jugelet (1805-1875).
Quelle: wikimedia.org
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Industrialisierung in Europa

Zu Beginn der Industrialisierung im 18. Jahrhundert stieg der Holzbedarf zunächst stark an. Holzkohle war noch die einzige Energiequelle der Manufakturen und Fabriken, die Europas Wälder zunehmend ausgebeutet hatten. Besonders die Montanindustrie war stark auf sie angewiesen. Dampfmaschinen wurden anfangs mit Holzkohle befeuert, und auch Eisenbahnschwellen und der Schiffsbau erforderten zu Zeiten der Industrialisierung große Holzmengen.
Doch schon im frühen 18. Jahrhundert wurde der Grundstein für die Wende gelegt, mit der sich die Holzverwendung in Europa bald ändern sollte: In England gelang es erstmals, Koks für die Eisenschmelze einzusetzen. Mit der Steinkohle war die Alternative zur Holzkohle geboren. Als die Kohleförderung durch die Dampfmaschine effizienter wurde und Steinkohle damit in großen Mengen verfügbar machte, wurde die Eisen- und Stahlindustrie endgültig von der Holzkohle unabhängig. Eisen und Stahl lösten das Holz auch als dominierendes Baumaterial ab.
Der Holzverbrauch blieb in Europa dennoch hoch. Man setzte es unter anderem für den Ausbau der Bergwerksstollen und ab dem 19. Jahrhundert für die Papierherstellung ein. Auch die Wälder erfuhren in Folge der Industrialisierung einen Bedeutungswandel: Mit der Verstädterung entstand das Bild des Waldes als Erholungsraum.

>> Zurück zur Übersicht

Tafel schließen
Die Zeche Mittelfeld (Carl-August-Schacht) in Ilmenau (Thüringen) um 1860.

Quelle: Buch: Über die Standorte älterer Ilmenauer Gewerbe- und Industriebetriebe.
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Barmen im Rheinland um 1870.

Gemälde von August von Wille.
Quelle: wikimedia.org
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Eisenherstellung im 19. Jahrhundert (ca. 1890).

Gemälde von Herman Heyenbrock.
Quelle: wikimedia.org
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Coalbrookdale bei Nacht (1801).

Gemälde von Philipp Jakob Loutherbourg der Jüngere (1740-1812)
Quelle: wikimedia.org
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Riesa. Mühle Gebr. Schönherr, Dampfmaschinenraum

aus: Mühlenbauten Seck-Dresden, um 1907.
Quelle: Deutsche Fotothek

Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Chinas Industrialisierung

Radikale Abholzungen und Holzknappheit gab es in China bereits seit dem 17. Jahrhundert. Die starke Bevölkerungszunahme erforderte immer mehr landwirtschaftliche Flächen, Siedlungen und Holz als Baumaterial und Brennholz. Ab den 1950er Jahren setzte die Industrialisierung des Landes den Wäldern Chinas aufgrund des steigenden Holzbedarfs massiv zu. Das Holz brauchte man zum Beispiel für das Beheizen der Hochöfen der Stahl- und Eisenproduktion, die damals von großen Teilen der Bevölkerung in Hinterhöfen unternommen wurde. Im Zuge des Wirtschaftswachstums der 1980er Jahre erhöhte sich die Holzproduktion weiter. Der Holzverbrauch stieg von einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 196 Millionen Kubikmetern zwischen 1973 und 1976 auf 344 Millionen Kubikmeter zwischen 1982 und 1988. Die ökologischen Folgen waren hohe Artenverluste, Bodenerosion, Wüstenbildung, Überschwemmungen sowie Luft- und Wasserverschmutzung. Die chinesische Führung erkannte in den 1970er Jahren den Ernst der Lage und startete das vermutlich weltweit größte Aufforstungs-Projekt der „Grünen Mauer“. Nach den verheerenden Überschwemmungen am Jangtse-Fluss untersagte die chinesische Führung 1998 den kommerziellen Holzeinschlag in Naturwäldern. Nach wie vor werden aber alleine für Einweg-Essstäbchen jährlich 25 Millionen Bäume gefällt. Heute ist China der weltweit größte Holzimporteur.

>> Zurück zur Übersicht


Tafel schließen
Erosion in China.

Foto: Earnest B.
Quelle: wikimedia.org
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Angelegte Terrassen an den Hängen des Löss-Plateaus.
Die später hier wieder angepflanzten Bäume sollen die Bodenerosion der früher bewaldeten Gebiete stoppen.

Foto: Masakazu Kashio.
Quelle: FOA
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Kombination von Wiederaufforstung und Hühnerzucht zur Eierproduktion in der Provinz Henan.

Foto: Jim Carle.
Quelle: FOA.
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Holzschnitzel für die Zellstoff- und Papierproduktion.

Foto: Jim Carle.
Quelle: FAO.
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Wiederaufforstung mit Bambus-Bäumen in der Provinz Henan.

Foto: Jim Carle.
Quelle: FOA
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Tafel schließen
Eisenbahnbau in Nordamerika

Die Expansion nach Westen und das Anlegen neuer landwirtschaftliche Nutzflächen führten in Nordamerika seit dem 17. Jahrhundert zu großräumigen Abholzungen. Im 19. Jahrhundert erforderte besonders der Eisenbahnbau enorme Holzmengen. Mit Holz befeuerte man die Lokomotiven und errichtete Bahnschwellen, Waggons und Eisenbahnbrücken. Bereits 1860 war das Schienennetz der USA größer als das gesamte Schienennetz aller anderen Länder zusammen. Im späten 19. Jahrhundert war der Eisenbahnbau für 20 bis 25 Prozent des gesamten amerikanischen Holzverbrauchs verantwortlich. Gedeckt wurde der Holzbedarf aus den riesigen Waldflächen des Landes. Besonders für die Eisenbahnschwellen wurde viel Holz benötigt: Für jede Meile Bahnstrecke brauchte man mehr als 2.500 Schwellen, die bereits nach wenigen Jahren ausgetauscht werden mussten. Im Jahr 1900 verschlang alleine das dauerhafte Ersetzen der Schwellen etwa sechs bis acht Millionen Hektar Waldfläche.

>> Zurück zur Übersicht

Dampfbetriebener Seilzug für die Holzförderung um 1900.

Quelle: National Park Service.
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Holzarbeiter in Minnesota, 1937.

Foto: R.A. Simerl.
Quelle: Forest History Society Photograph Collection.  
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Fertigstellung der Eisenbahn in Utah 1869.

Gemälde "The Last Spike" von Thomas Hill (1881).
Quelle: wikimedia.org
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Holztransport mit der Dampfeisenbahn um 1901 in Minnesota.

Foto: E.S. Bruce.
Quelle: Forest History Society Photograph Collection.
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Tafel schließen
Koloniale Ausbeutung der Tropenwälder – das Beispiel Madagaskar

Das Beispiel Madagaskars zeigt, wie europäische Kolonialmächte die tropischen Wälder ihrer Kolonien ausbeuteten, um ihren Holzbedarf zu decken und Exportprodukte für ihren eigenen Profit anzubauen. Als die weltweit viertgrößte Insel 1896 französische Kolonie wurde, begannen massive Entwaldungen – besonders für den Kaffeeanbau, der sich als lukratives Exportgeschäft erwies. Daneben kultivierte man Reis, Zuckerrohr und Gewürze wie Vanille und Nelke. Auch tropische Edelhölzer, vor allem Palisander und Ebenholz, waren begehrt. Brandrodung, Kahlschlag und der Anbau von Monokulturen hinterließen unfruchtbare Böden und Erosion. Innerhalb von nur 30 Jahren wurden geschätzte drei Viertel der Urwälder Madagaskars vernichtet.
Heute bestehen nur noch 10 Prozent der ursprünglichen Wälder in kleinen Gebieten im Osten und Nordwesten. Weite Teile Madagaskars sind von degradierten Wäldern, Grasflächen und Baumplantagen geprägt und die einzigartige Artenvielfalt der Insel schwindet – bis zu 90 Prozent der Arten sind endemisch. Die Armut der Bevölkerung führt bis heute zu Rodungen für Brennholz und Agrarflächen.

>> Zurück zur Übersicht
Brandrodung nahe der berühmten Allee der Baobabs (Affenbrotbäume) im Westen Madagaskars – die Baobabs bleiben stehen, weil ihr Holz nicht für die kommerzielle Nutzung geeignet ist.

Foto: Frank Vassen, flickr.com

Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Reisanbau im Süden Madagaskars.

Foto: Visionholder. Quelle: wikimedia.org
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Nach der Brandrodung sollen landwirtschaftliche Nutzflächen entstehen.

Foto: Diorit.
Quelle: wikimedia.org
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Nach der Brandrodung sollen landwirtschaftliche Nutzflächen entstehen.

Foto: Diorit.
Quelle: wikimedia.org
Bildinformationen einblenden
nächstes Bild
vorheriges Bild
Bild01
Button Besiedlung Amerika
button Industrialisierung Chinas
Button Kriegsflotte Europa
Button Industrielle Revolution
Button Abholzung Madagaskars
Button Abholzung Europas
Button Abholzung Osterinsel
Quellentafel schließen
Hinweise und Quellen

Interaktive Grafik: © Dieter Düvelmeyer, duevelmeyer.com
Recherche, Texte: Tina Schmidt
Redaktion: Uli Keller, Tina Schmidt, DGVN
Version: 8 März, 2012 15:31

Quellen:
Bryant, D. et al. 1997: The Last Frontier Forests: Ecosystems and Economies on the Edge, World Resources Institute.
DER SPIEGEL 36/1985: Wüstes Land, (Link)
Deutsche Welle online (9.6.2006): Sand im Getriebe des chinesischen Aufschwungs, (Link)
Die ZEIT (12.4.2006): Das Eiland am Ende der Welt, (Link)
Elvin, Mark 2004: The Retreat of the Elephants: An Environmental History of China, Yale University Press.
FAO Country Profile Madagaskar, (Link)
Jarosz, Lucy 1993: Defining and Explaining Tropical Deforestation: Shifting Cultivation and Population Growth in Colonial Madagascar (1896-1940) Economic Geography Vol. 69, No. 4, Environment and Development, Part 2 (Oct. , 1993), pp. 366-379.Kanji, Kamil 2008: The Ecological and Political Impact of Colonialism in the Third World during the Ninetieenth and Twentieth Centuries, (Link)
Kohnle, Ulrich 2011: Wald und Forstwirtschaft in den USA, (Link)
Küster, Hansjörg 1998: Geschichte des Waldes. Von der Urzeit bis zur Gegenwart. MacCleery, Douglas W. 2011: American Forests. A History of Resiliency and Recovery. Forest History Society.
Mantel, Kurt 1990: Wald und Forst in der Geschichte, Ein Lehr- und Handbuch.
McNeill, J.R. 2002: Forests and Warfare in World History, Forest History Society.
Nagler, Jörg 2004: Von den Kolonien zur geeinten Nation. Aus: Informationen zur politischen Bildung (Nr. 268): USA – Geschichte, Wirtschaft, Gesellschaft. Bundeszentrale für politische Bildung.
Ökosystem Erde, (Link)
Oosthoek, Jan 1998: The Role of Wood in World History. Environmental History Resources, (Link)
University of Michigan: The increasing costs of development, (Link)
World Rainforest Movement 2003: Madagascar: Colonialism as the historical root cause of deforestation. WRM's bulletin Nº 66, January 2003.
WWF- Hintergrundinformationen 2008: Die Umweltsituation in China.
WWF International: Wildfinder, (Link)
Yu,Dapao et al. 2011: Forest Management in Northeast China: History, Problems, and Challenges. Environmental Management (25.2.2011).
ZDF-Mediathek: TerraX: Heiße Spur auf Rapa Nui (3.1.2010), (Link)

Die Grafik wurde mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erstellt.